Schulverwaltungs-Stellen: Wahlkampf-Füllhorn der Staatsregierung wieder im Einsatz!

Langjährige Forderung der SPD wird kurz vor der Wahl endlich umgesetzt

Sprecher für den Öffentlichen Dienst Schuster: Langjährige Forderung der SPD wird kurz vor der Wahl endlich umgesetzt - durch zahlreiche Veränderungen im Bildungsbereich ist Aufgabenfülle für Verwaltungskräfte stark angestiegen

Der Sprecher der BayernSPD-Landtagsfraktion für den Öffentlichen Dienst Stefan Schuster begrüßt die Umsetzung der langjährigen SPD-Forderung, endlich mehr Verwaltungskräfte an den bayerischen Schulen einzustellen. "Es ist erstaunlich - noch im Jahr 2012 haben CSU und FDP im Bildungsausschuss Petitionen des Bayerischen Lehrerinnen - und Lehrerverbandes (BLLV) zur Frage einer besseren personellen Ausstattung und einer Anpassung der Zuteilungsrichtlinien für die schulischen Verwaltungskräfte abgelehnt!", so Schuster. "Aber es ist ja nicht das erste Mal, dass die CSU eine Wahlperiode lang alles ablehnt und dann kurz vor der Wahl aus dem Vollen geschöpft wird!"

Bereits 2007 habe sich die SPD-Fraktion mit Schusters Vorgängerin Christa Naaß für eine Verbesserung eingesetzt und festgestellt, dass an allen Schularten insgesamt 270 Verwaltungsstellen fehlen. Kernpunkt war schon damals, die Zuteilungsrichtlinien an den aktuellen Bedarf anzupassen. Dabei müssten für jede Schule ausreichend Verwaltungsangestellte zur Verfügung gestellt werden, um die Schulleiter und Lehrkräfte von der Verwaltungsarbeit zu entlasten.

"Vor allem durch die zahlreichen Veränderungen im Bildungsbereich ist die Aufgabenfülle für die Angestellten und Schulleiter seitdem sowohl qualitativ als auch quantitativ stark angestiegen. Das weiß ich aus Rückmeldungen in meinem eigenen Stimmkreis Nürnberg-West und aus Gesprächen mit Verbänden", erklärt Schuster. "Viel Arbeit, wenig Ehr, kein angemessenes Gehalt - so lässt sich die Situation der Verwaltungsangestellten an den staatlichen Schulen zusammenfassen!"