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Die Landtagsabgeordnete für Nürnberg Süd und Schwabach, Helga Schmitt-Bussinger, widerspricht in einem formellen Schreiben gegen die Aufnahme ihres Privathauses für „Google Street View“: Seit Längerem steht Google bereits in der Kritik, zu viele Daten von seinen Nutzern zu sammeln. Besonders beanstandet wird die systematische und detaillierte fotografische Aufnahme von Straßenzügen in das Internetangebot von „Google Maps“ und „Google Earth“. „Wenn jeder Zentimeter von Liegenschaften über das Internet verfügbar ist, öffnet das Missbrauch Tür und Tor. Kriminelle bekommen mit den Fotos kostenlos ein „Rundumpaket“ für illegale Machenschaften“ so die Sicherheitsexpertin. Das Widerspruchsformular finden Sie hier.
Wer nicht möchte, dass sein Haus oder seine Wohnung mit allem was davor auf der Straße passiert, abfotografiert und ins Internet gestellt wird, der sollte bei Google mit einem einfachen Schreiben widersprechen. Das hat nun auch die Abgeordnete für ihr Haus in Schwabach/Schaftnach getan.
Da dieser Widerspruch von jedem Bürger nur direkt erhoben werden kann, stellt die Abgeordnete auf ihrer Homepage ein Widerspruchsformular im Word-Format zur Verfügung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können dieses verwenden, um eine Veröffentlichung von Aufnahmen ihres Hauses oder ihrer Wohnung zu verhindern.
„Der Nutzen des Internets ist unbestritten, aber wo das informelle Selbstbestimmungsrecht verletzt wird, soll und muss man sich wehren“ fordert Schmitt-Bussinger.
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