Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt

von links: Angjel Klimkarov, Hediye Erdem, Esin Citlak, Marc Nawzad, Dionisia Vlachou, Aimé Quamdessou, ganz rechts: die ehemalige Vorsitzende Claudia Karambatsos

Jahreshauptversammlung der AG Migration und Vielfalt Nürnberg


Am Mittwoch, den 07. Februar 2018, fand die Jahreshauptversammlung der Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt statt. Dieses Jahr stellte die AG Migration und Vielfalt einen persönlichen Rekord auf: 18 stimmberechtigte Mitglieder waren anwesend; der Käte-Strobel-Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. Das war seit der Gründung im Jahr 2013 einmalig und ein Beweis für die derzeitige Relevanz der Arbeitsgemeinschaft.

Bevor es mit der Neuwahl des Vorstandes losging, wurden die Aktivitäten des vergangenen Jahres aufgezählt – von der Mitwirkung an den „Wochen gegen Rassismus“, der Teilnahme am Fest „Gegen Rassismus und Diskriminierung“ bis über den Vortrag „Die AfD - von der Eurokritik zum rechten Rand. Eine Bestandsaufnahme“ und dem Kurzseminar „Stammtischkämpfer*innen – Aufstehen gegen Rassismus“. Den Höhepunkt bildete der jährliche „Empfang der Kulturen“, der auch 2017 ein großer Erfolg war.

Nachdem der Vorstand entlastet wurde, schritten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft zur Wahl. Als Vorsitzende wurde erneut Dionisia Vlachou, die bis dahin sowohl organisatorisch als auch inhaltlich eine sehr gute Arbeit geleistet hatte, gewählt. Als StellvertreterInnen wurden Cezar Muncileanu, Ekaterini Bary-Schüller und Serpil Sağlam gewählt. BeisitzerInnen wurden Annegret Hoffmann, Dennis Chiponda und Serkan Ural.

Nach der Wahl ging es auch schon in die inhaltliche Arbeit. Ausgehend von der neuerlichen, für die Mitglieder der AG ärgerlichen Nachricht, dass Andrea Nahles als kommissarische Parteivorsitzende installiert wurde, wurde beschlossen, dazu einen Antrag zu verfassen. In diesem wird gefordert, dass der/die Parteivorsitz/ende stets per Urwahl zu wählen ist. Ziel dieses Antrags ist es die demokratische Einflussnahmen aller Parteimitglieder zu gewährleisten.

Der zweite Antrag beschäftigt sich mit - der übereinstimmenden Meinung der Mitglieder zufolge - dem vorhandenen Defizit bei der Aufstellung des Unterbezirksvorstandes. Laut Satzung haben Arbeitsgemeinschaften das Recht ein Mitglied als Vertretung in den Vorstand zu entsenden. Zu den Arbeitsgemeinschaften, die dieses Recht haben, gehören die Jusos, die AfA, die AsF, die AG 60 plus und die Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen. Als aktive Arbeitsgemeinschaft, die sich vor allem mit dem zurzeit wichtigen Thema Migration beschäftigt, sollte die AG Migration und Vielfalt daher auch eine Vertretung in den Vorstand delegieren dürfen. So wäre der demokratische Ablauf verbessert und gleichzeitig der UB-Vorstand um einen Themenkreis bereichert.  

Zum Schluss entschied der neue Vorstand die Arbeit am darauffolgenden Sonntag weiterzuführen und die Veranstaltungen für 2018 zu planen. 

Vorsitzende: Dionisia Vlachou

Kontakt: dionisia.vlachou (at) arcor [dot] de

Termine

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