Arbeitsgemeinschaft Migration und Vielfalt

Hinten v.l.n.r. Bernd Arnold, Akin Aktas, Claudia Karambatsos, Angiel Klimkarov und Esin Citlak. Vorne v.l.n.r. Nayiia Dzhafarova und Dionysia Vlachou.

Im November 2000 gründete sich der Arbeitskreis Ausländerpolitik neu und gab sich den Namen AK Migration. Und im Jahr 2014 erfolgte dann die Gründung der AG Migration und Vielfalt als örtliche Gruppe der entsprechenden bundesweiten SPD-Arbeitsgemeinschaft.

Unsere Ziele:


– Wir wollen unsere eigene Kompetenz zum Thema Migration erweitern, um kompetente Ansprechpartner/innen zu werden

– innerhalb der Partei die "Lobby" für Migrantinnen und Migranten stärken 

– das ausländerpolitische Profil der Partei stärken und nach außen tragen 

– als Unterstützung präsent werden für Migrantinnen und Migranten Toleranz einzufordern und durchzusetzen

– Wir wollen zudem Kontakt aufnehmen zu anderen Einrichtungen und Institutionen, die hier vor Ort zum Thema Integration arbeiten mit dem Ziel des gegenseitigen Austausches und der Information und der (punktuellen) Zusammenarbeit.

Wir beschäftigen uns mit allen Aspekten und Problemfeldern von Migrationspolitik; das betrifft zunächst die aktuelle Diskussion um Zuwanderung und Integration – so war und ist die Entwicklung des Zuwanderungsgesetzes und die Auswirkungen bei seiner Umsetzung selbstverständlich Hauptthema in unseren Sitzungen.

Zuwanderung ist aus demographischen und wirtschaftlichen Gründen wichtig - dabei darf jedoch nicht der humanitäre Aspekt vernachlässigt werden. Wir wenden uns entschieden gegen eine Aufteilung in Zuwandernde, die "uns nützen" und solche, die uns scheinbar "nicht nützen". Zuwanderung darf nicht mit und gegen Asylsuchende aufgerechnet werden! Die Situation von Flüchtlingen und Asylsuchenden ist daher ein weiteres Thema unserer Arbeit.

Gerade bei der Frage der Integration bei uns lebender Migrantinnen und Migranten muss auch die Situation der Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler besondere Berücksichtigung finden - dies wird einer der Schwerpunkte unserer zukünftigen Arbeit sein. Es ist für uns selbstverständlich, der (offenen und versteckten) Fremdenfeindlichkeit und dem Rechtsradikalismus entschieden entgegenzutreten und sie zu bekämpfen.

Kontakt: claudia.karambatsos (at) spd [dot] de 

Vorsitzende: Claudia Karambatsos