Anlässlich des Internationalen Frauentages erklärt die Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriela Heinrich:

  • von  Gabriela Heinrich
    07.03.2022
  • Beiträge [Partei]

  • Am Internationalen Frauentag sind meine Gedanken bei den Millionen Frauen und Kindern, die von den furchtbaren Folgen des brutalen Angriffskriegs auf die Ukraine betroffen sind. Ihnen gilt unsere vollste Solidarität. Zu sehen, wie Frauen inmitten der Bombenangriffe ihre Kinder in U-Bahn-Stationen zur Welt bringen müssen, ist unerträglich. Die vielen Frauen und Kinder, die sich nun auf der Flucht befinden, benötigen besonderen Schutz. Gerade in Zeiten des Krieges sind Frauenrechte besonders in Gefahr. Folgen des Krieges wie sexualisierte Gewalt, Nahrungsmittelkrisen und eine eingeschränkte Gesundheitsversorgung treffen vor allem Frauen und Kinder“, so Gabriela Heinrich.

 

  • „Die Belange von Frauen und Mädchen dürfen kein Randthema sein – sie müssen überall mitgedacht werden. Das ist Voraussetzung für eine starke Demokratie und einen nachhaltigen Frieden. Gerade jetzt stehen wir in der Pflicht, Frauenrechte und die Gleichstellung entschieden voranzubringen, in Deutschland und weltweit. Wir werden zentrale völkerrechtliche Instrumente wie die Agenda „Frauen, Frieden und Sicherheit“ und die Istanbul-Konvention ambitioniert umsetzen. Das Recht auf Schutz vor Gewalt für Frauen und ihre Kinder sichern wir ab. Dazu gehören ein bundeseinheitlicher Rechtsrahmen für eine verlässliche Finanzierung von Frauenhäusern und die Stärkung der Gewaltprävention. Den Paragraphen 219a werden wir aus dem Strafgesetzbuch streichen, damit Ärztinnen und Ärzte öffentlich und straffrei über Schwangerschaftsabbrüche informieren können“, so Gabriela Heinrich.